Im Zeitalter von Social Media sind eigentlich nur zwei Fragen wichtig.

Gibt es Sie online, und wie persönlich ist diese Präsenz? 

Aber wenn Sie versuchen, etwas über Social Media zu erfahren, werden Sie oft mit anderen Fragen und einem daraus resultierenden unübersichtlichen Informationsschwall konfrontiert. Das ist zu erwarten, wenn jeder von uns sich sowohl privat als auch mit diesem Thema beschäftigen muss.

Es gibt viele verschiedene Arten, Social Media zu nutzen, besonders wenn wir es als Domäne der jungen Leute sehen. Oft sieht es für Erwachsene aus, als ob wir da nicht hingehören. Ich habe gute Nachrichten: Man kann, ganz ohne sich oder andere zum Affen zu machen, eine großartige Onlinepräsenz haben.

Seit Social Media als Begriff vor zehn Jahren Einzug in den Sprachgebrauch hielt, hat eine Entwicklung stattgefunden. Sowohl die verschiedenen Firmen, die uns Plattformen anbieten, wie Facebook, als auch kleine und große Marketingfirmen wollen davon profitieren, dass man jetzt nicht mehr ohne eine Onlinepräsenz leben kann.

So werden dann die Marketingfirmen beauftragt, denn sobald man merkt, dass etwas wichtig ist, gibt man Geld dafür aus.

Dabei geht oft das Persönliche über Bord, das eigentlich die Neuerung nach 2007 ausmacht. Vorher konnte man mit statischen Webauftritten durchkommen, seitdem erwarten Partner, Kunden und sonstige Kontakte, dass wir zu erreichen sind. Dass durch unsere Worte Transparenz, Glaubwürdigkeit und Vertrauen in unsere Kompetenz entstehen.

Das kann keine kleine oder große Marketingfirma für uns machen. Der Unterschied zwischen eigener Onlinepräsenz und Outsourcing ist ungefähr so, wie wenn man jemand anders auf eine Konferenz schickt, um wichtige Kontakte zu knüpfen – wenn man das macht, muss man der Person schon richtig vertrauen, und sie richtig gut geschult haben. Online ist viel wichtiger, als eine einzige Konferenz, denn alles ist viel sichtbarer und wird potentiell viel weiter verstärkt.

Selbst lernen ist also die Devise, auch für die Nachhaltigkeit: Wenn man es einmal gelernt hat, sich und seine Interessen online zu repräsentieren und auf dieser Basis echte, enge Verbindungen zu knüpfen, können technologische Ebenen kommen und gehen und man ist davon ziemlich unabhängig.

Das alles ist jedenfalls meine Erfahrung aus Großbritannien, wo ich seit den ersten Jahren im Social Media Bereich tätig war. In Deutschland funktionieren Dinge anders, aber sobald Sie als Unternehmen mit dem europäischen, besonders dem englischsprachigen Ausland zu tun haben, ist es gut, diese Standards zu kennen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen.

Da helfe ich gern.

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