Mach mal was in der Platte

Großsiedlungen der 1960er bis 1990er Jahre.

Sie haben Dimensionen, die der Größe einer Kleinstadt entsprechen. Zentrale Funktionen einer Stadt wie etwa die Künste und das Kulturleben werden jedoch vorrangig im Zentrum verortet. Die Großsiedlungen bleiben deswegen vielen Menschen einer Stadt merkwürdig fremd.

Es braucht neue Narrative und Bilder, um die scheinbare Homogenität von Großsiedlungen zu hinterfragen und Widersprüchlichkeiten nachzuzeichnen.

Rostock hat einen Nordwesten, wo 47.000 Menschen leben – das ist schon keine Kleinstadt mehr.

Kann man hier mehr machen?

Ich probiere es mal damit, Materialien aus dem Ulrich-Müther-Archiv in leere Schaufenster zu hängen.